20. Filmreihe “Starke Filme für Menschenrechte”
In Rahmen der Eine-Welt-Tage und Friedenswochen Nürtingen
Der Dokumentarfilm behandelt die Folgen des rassistischen Brandanschlags von Mölln durch Neonazis im Jahr 1992, bei dem drei Menschen starben. Jahrzehnte später entdeckt eine Studentin Solidaritätsbriefe, die damals an die Betroffenen geschickt, jedoch nie weitergeleitet wurden. Der Überlebende İbrahim Arslan sucht einige Verfasserinnen und Verfasser dieser Briefe auf und setzt sich für eine erinnerungskulturelle Aufarbeitung ein. Gleichzeitig zeigt der Film, wie unterschiedlich İbrahim und sein Bruder Namik mit den Folgen des Anschlags umgehen. Dabei werden die langfristigen Auswirkungen des Traumas sowie die Bedeutung von Erinnerungskultur, Solidarität und der Perspektive der Opfer eindrucksvoll dargestellt.
